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Alfeld
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Auf dem Weg in die Moderne 1911 gründete Carl Benscheidt die Schuhleistenfabrik "FAGUS". Das Fabrikgebäude wurde im gleichen Jahr von dem bedeutenden Architekten Walter Gropius errichtet. Es gilt als Ursprungsbau der Moderne und steht unter Denkmalschutz. In den 70er Jahren wurden die Produktionsbereiche, neben der klassischen Schuh- leistenfertigung, erweitert; unter der Firmierung Fagus-GreCon entstand die Elektronikfabrik für Messtechnik- und Brandschutz- anlagen sowie der Maschinenbau für Holzbearbeitungsmaschinen. Die Fagus-Gropius-Ausstellung und Firmenführungen vermitteln einen Eindruck über die Produktionsmethoden und die Entwicklung der Firma zu einem High-Tech-Unternehmen.
Kontakt: Herr Schünemann FAGUS-WERK, Postfach 12 43, 31042 Alfeld
www.fagus.de
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FAGUS-WERK [Foto: Faguswerk GreCon, Alfeld]
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Bad Lauterberg
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Königshütte Die Bad Lauterberger Königshütte wurde in den Jahren 1733 bis 1737 errichtet. Im ehemaligen Probierhaus der Königshütte wurde 1997 das "Südharzer Eisenhüttenmuseum" errichtet. Es gibt interessante Einblicke in die Grundlagen und die Produktion der Eisenhütten im Südharz, insbesondere der Königshütte.
Kontakt: Herr Hans-Heinrich Hillegeist Tel.: 0551-7700683
www.badlauterberg.de
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Historischer Besucherstollen [Foto: Kur- und Touristikbe- trieb Bad Lauterberg]
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Scholmzeche/Aufrichtigkeit Als montanhistorische Sehenswürdigkeit gilt der aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts stammende Aufrichtigkeiter Tiefe Stollen. Er wurde in reiner Handarbeit mit Schlägel und Eisen in bis zu 4m Höhe und 1,0-1,5m Breite aufgefahren. Eine besondere bergbauliche Rarität ist das hölzerne "Gerene", das auf der Stollensohle unter Abraum und Versatz freigelegt werden konnte. Besichtigungen des Eisenstein-Suchstollen der Scholmzeche und des Aufrichtigkeiter Tiefen Stollens vermitteln Eindrücke vom Bergbau vergangener Jahrhunderte.
Anmeldungen zur Führung unter: Tel.: 05524-9204-0 Kur- und Touristikbetrieb Bad Lauterberg Ritscherstraße 4 37431 Bad Lauterberg
info@badlauterberg.de
www.badlauterberg.de
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Bad Salzdetfurth
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Von der Salzsiedersiedlung zum Kalibergbau 900 Meter unter der Erde von Bad Salzdetfurth befindet sich ein 290 km umfangreiches Streckennetz. Bis 1992 fand hier der Abbau von Rohsalzen statt. Das Salz- und Kalibergbaumuseum berichtet über die Entstehung des Salz- und Kaligesteins, die Geschichte des Kalibergbaus und die Verwertbarkeit des Kalisalzes als Düngemittel. Dargestellt wird die Entwicklung von der ersten Erwähnung Salzdetfurths als Salzsiedersiedlung bis hin zum modernen Kalibergbau des 20. Jahrhunderts. Im Aufbau befindet sich eine Fachbibliothek, die ab Anfang Oktober 2001 genutzt werden kann. Außerdem ist dem Begründer der Psycho-Physiognomik und Kallisophic Carl Huter, geb. in Heinde einem Ortsteil von Bad Salzdetfurth, eine Dauerausstellung gewidmet. Vom 22. September 2001 bis März 2002 präsentiert das Stadthistorische Museum Bad Salzdetfurth 59 Zeichnungen – Krayons – der 1939 in die USA emigrierten Künstlerin Frau Gerda Becker-With. In ihrem Werk befasst sich die Künstlerin mit dem Salzbergbau. Gerda Becker-With schuf die Zeichnungen 1935 in der Salzmine zu Bad Salzdetfurth.
Kontakt: Frau Tobe (Telefon: 05063-960267) Salz-Kali-Bergbau, Stadthistorisches Museum St. Georgsplatz 1, 31162 Bad Salzdetfurth
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Barsinghausen
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Steinkohlenbergbau am Deister - Motor der Industrialisierung Steinkohlenbergbau hat es im Deister nachweislich seit Ende des 16. Jahrhunderts gegeben, dreieinhalb Jahrhunderte lang bis 1961. Anfangs war es nur eine Hand voll Bergleute, später ein Großbetrieb mit über 2.000 Beschäftigten. Davon sind noch viele Spuren erhalten: im Gelände die Reste der Schächte, Stollen, Halden, Trassen, in Museen bergmännische Gerätschaften, Handwerkszeug, Trachten, in Archiven Dokumente, Pläne, Karten, Bilder; nicht zuletzt können die noch lebenden Bergleute Auskünfte über ihre Arbeits- und Lebensbedingungen geben. Vieles ist noch unerforscht und kann z.B. für das entstehende Deister-Bergbau- museum Barsinghausen zusammen getragen und aufbereitet werden.
Kontakt: Eckard Steigerwald Stadtarchiv Barsinghausen Deisterplatz 2, 30890 Barsinghausen Telefon 05105-774-372
eckard.steigerwald@stadt-barsinghausen.de
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Fotos: v.l.n.r.: Blick von der Kohlenhalde; in der ehema- ligen Waschkaue entsteht das Deister-Bergbaumuseum Barsinghausen
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Haubenwindmühle mit besonderer Antriebstechnik Weithin sichtbar steht an der Bundesstraße 65 in Wichtringhausen eine zwischen 1824 und 1826 errichtete Haubenwindmühle. Ihre äußere Form ist weitgehend unverändert geblieben, die Vermahlungstechnik dagegen mehrere Male modernisiert worden - das letzte Mal 1958. Dabei wurde eine Antriebstechnik eingebaut, die eine Besonderheit darstellt und in Norddeutschland kein zweites Mal mehr existiert. Und vor allem: sie funktioniert noch bis heute ausgezeichnet. Der "Mühlenverein Windmühle Wichtringhausen" wendet große Mühe auf, um die Windmühle zu erhalten und - besonders beim Internationalen Mühlentag - vielen Besuchern interessant zu präsentieren, wobei der Verein gern Ideen und Unterstützungen aufgreift.
Mühlenverein Windmühle Wichtringhausen An der Windmühle 28, 30890 Barsinghausen Telefon: 05105-2609
Kontakt: Fritz Weber (Mühlenwart) Stadtarchiv Barsinghausen Deisterplatz 2, 30890 Barsinghausen Telefon 05105-774-372
eckard.steigerwald@stadt-barsinghausen.de
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Bramsche
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Vom Schaf zum Tuch Aus einer fürstbischöflichen Mühlenanlage entwickelte sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts eine genossenschaftliche Tuchfabrik. Nach dem Untergang der Bramscher Textilindustrie (1960er/70er Jahre) erinnert das Museum an diesen bedeutenden Zweig der Industrie und einen dazugehörigen Mühlenkomplex. Das Museum informiert über den Beginn der Industrialisierung und den Bau einer "spinning-jenny" durch einen Bramscher Handwerker. Es stellt die Biografien findiger Bramscher Tuchmacher und Tuchmacherinnen vor und dokumentiert die Produktion einer Tuchfabrik um 1900. Am Beispiel laufender Maschinen kann der Weg von der Rohwolle zum Tuch anschaulich nachvollzogen werden.
Kontakt: Dr. Susanne Meyer Tuchmacher-Museum Bramsche Mühlenort 6, 49565 Bramsche
tuchmachermuseum@bramsche.de
www.tuchmachermuseum.de
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Die Tuchfabrik am Mühlenort 1925 [Foto: Tuchmachermuseum]
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Braunschweig
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Museumsführer für Kinder Niedersachsen und Bremen Der "Museumsführer für Kinder Niedersachsen und Bremen" stellt rund 100 Museen vor, die Angebote für Kinder bereithalten. Die Exemplare liegen an den Grundschulen vor. Der Museumsführer weist auf literarische, historische, naturkundliche und technikgeschichtliche Besonderheiten unterschiedlicher Regionen hin und bietet damit auch den Teilnehmern der Internet-Atlanten interessante Hinweise. Erschienen sind insgesamt vier Bände, die entsprechend der unterschiedlichen Regierungsbezirke aufgeteilt sind.
Band 1: Braunschweig, 151 Seiten Band 2: Hannover, 129 Seiten Band 3: Lüneburg/Bremen, 175 Seiten Band 4: Weser-Ems, 193 Seiten
Informationen unter:
http://www.nsks.de
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Bennigsen
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s. Steinkrug
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Bückeburg/Achum
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Drehflügler und Senkrechtstarter Die Heeresfliegerschule in Achum bei Bückeburg ist die größe und modernste Hubschrauberschule Europas. Ob es um die Geschichte des Hubschraubers oder die Konstruktion moderner Wellenturbinen geht, die Mitarbeiter des Hubschraubermuseums beraten die Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer gerne.
Kontakt: Hubschraubermuseum Sable-Platz 6, 31675 Bückeburg Tel.: 05722-5533
karl-hermann.horstmann@fh-bielefeld.de
www.hubschraubermuseum.de
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Foto: Hubschrauber-Museum
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Carolinensiel
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Dörvenden
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Elektrifizierung durch Binnenschifffahrt Die Anfänge der Elektrizitätsversorgung im Gebiet zwischen Hannover und Bremen stehen im Zusammenhang mit der Binnenschifffahrtspolitik des preußischen Staates. Aufgrund des Mittellandkanalgesetzes vom 1. April 1908 werden bei Dörverden an der Weser ein Stauwerk und an der Eder eine Talssperre zur Regulierung des Wassers errichtet. Um 1913 erzeugen Wasserkraftwerke an beiden Staustufen Elektrizität, die über ein Leitungsnetz an die umliegende Region weitergegeben wird.
Kontakt: Museum für Energiegeschichte(n) der Avacon AG Humboldtstraße 32, 30169 Hannover Tel. 0511 - 916-1878
museum@avacon.de
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Ehestorf
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s. Rosengarten
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Goslar
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Der Rammelsberg – 1000jährige Bergbaugeschichte Der Rammelsberg gehört zusammen mit der Goslarer Altstadt zum Weltkulturerbe der Menschheit. Der Kupfer- und Silberreichtum des Rammelsberges weckte schon früh das Interesse der mittelalterlichen deutschen Könige. An seinem Fuße errichteten sie eine mächtige Pfalz, um die herum sich die spätere freie Reichsstadt Goslar zu einem blühenden Handelsplatz entwickelte. Zehn Jahrhunderte war der Bergbau von herausragender Bedeutung für die wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Entwicklung der Stadt und der Region. Im Bergwerksmuseum und Besucherbergwerk DER RAMMELSBERG, einem der größten Museen Deutschlands, wird die Kultur der Arbeit am Beispiel der bergmännischen Arbeits- und Lebenswelt anschaulich dargestellt. Es gibt viel zu sehen, zu hören und zu erfahren über die Entstehung der Rammelsberger Erzlagerstätte und die technischen Einrichtungen in den Gruben, über die Abbaumethoden und die Aufbereitung des Erzes. Nur wenige Bergwerke auf der Welt verfügen über so viele Relikte aus allen Epochen der Bergbaugeschichte wie DER RAMMELSBERG – noch dazu am ursprünglichen Ort. Zu den Bergbaudenkmalen zählen: die Abraumhalden am Hang des Berges (12. Jh.), der Rathstiefste Stollen (einer der ältesten erhaltenen Stollen des deutschen Bergbaus, 12. Jh.), das Feuergezäher Gewölbe (der älteste gemauerte Grubenraum Europas, 14. Jh.), der Maltermeister-Turm (das älteste Tagesgebäude des deutschen Bergbaus, 15. Jh.), der Roeder-Stollen mit Wasserrädern zur Erzförderung und Wasserlösung (18./19. Jh.) und die Erzaufbereitungs-Anlage (1930er Jahre) mit den originalen Maschinen, von denen einige im Betrieb vorgeführt werden.
www.rammelsberg.de/index.htm
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Das ehemalige Erzbergwerk Rammelsberg [Foto: Museum- und Besucherbergwerk, Goslar]
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Haren
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Von Pünten und Containerschiffen Die Ems als Wasser- und Handelsweg wurde zunächst mit ge- schleppten und segelnden Kähnen befahren. Händler brachten auf diesem Weg ihre Waren von der Küste ins Landesinnere, die regio- nalen Märkte wurden mit handwerklichen und landwirtschaftlichen Produkten aus der Region beliefert. Der mittlere Abschnitt der Ems wurde von den Harener Püntkern mit ihren hölzernen Pünten befahren. 1575 werden in einer Urkunde bereits 37 Harener Püntenfahrer erwähnt. Harener Werften stellten zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihren Püntenbau ein, konzentrierten sich auf Reparatur- sowie Umbaumaßnahmen und produzierten seit den 50er Jahren Küstenmotorschiffe bis zu 499 BRT. Heute befahren mehr als 50 Harener Binnenschiffe das europäische Fluss- und Kanalnetz; annähernd 200 Seeschiffe mit Heimathafen Haren/Ems transportieren Güter aller Art weltweit. Das Schifffahrtsmuseum Haren stellt mit seinen Gebäuden (Schiffsmotorenhalle, Schleuse, Schleusenwärterhaus) und den vier (davon drei begehbar) Museumsschiffen die wechselvolle Geschichte der Harener Binnen- und Seeschifffahrt und des Püntenbaus dar.
Kontakt: Schifffahrtsmuseum Haren Kanalstraße, 49733 Haren Telefon: 05932-5843
Gerd.Scheepers@t-online.de
www.haren.de
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Hannover
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Museumsführer für Kinder Niedersachsen und Bremen s. Braunschweig
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Herstellung von Schallplatten Emil Berliner entwickelt für die "Bell Telephone Company" ein Mikrophon, das er in Lizenz mit seinem Bruder, Josef Berliner, in der neu gegründeten Telefonfabrik Hannover herstellen lässt. 1887 konstruiert Berliner die Schallplatte und das Grammophon. Seine Entwicklung meldet er im selben Jahr in Washington zum Patent an. Die Schallplatte setzt sich in Konkurrenz zur Tonwalze, die Edison entwickelt hatte, durch. Die Telefonfabrik in Hannover produziert diese Schallplatten und firmiert unter dem Namen "Deutsche Grammophon Gesellschaft".
Entwicklung des Farbfernsehsystems PAL Walter Bruch entwickelt in Hannover bei der Firma Telefunken das Farbfernsehsystem PAL. Der Name PAL beschreibt das Grundprinzip des Systems: Phase Alternation Line (PAL) bedeutet Phasenwechsel je Zeile. Am 25 August 1967 wird das PAL-System in Betrieb genommen. In rund 50 Ländern der Erde kommt das System trotz der Konkurrenz durch die Systeme SECAM und NTSC zum Einsatz.
Konstruktion des Funkeninduktors Der Hannoveraner Heinrich Daniel Rühmkorff befasst sich in Paris mit dem Induktionsprinzip und konstruiert den Funkeninduktor. Dieser Apparat dient der Erzeugung hochgespannter Wechselströme. Er ist eigentlich ein Transformator. Der Funkeninduktor basiert auf der Erkenntnis von Faraday, dass elektrische Spannungen und Ströme durch Bewegung eines Leiters im Magnetfeld erzeugt werden.
Kontakt: Museum für Energiegeschichte(n) der Avacon AG Humboldtstraße 32 30169 Hannover Tel. 0511 - 916-1878
museum@avacon.de
www.energiegeschichte.de
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Fotos: Museum für Energiegeschichte(n)
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Modernes Straßenbahnnetz in Hannover Ende des 19. Jahrhunderts entsteht in der Region um Hannover ein ungewöhnlich weitreichendes Straßenbahnnetz. Parallel dazu werden die an der Strecke liegenden Ortschaften elektrifiziert. Der Strom wird in kleinen dezentralen Kraftwerken erzeugt. Die Straßenbahn zählte damals zu den modernsten in Deutschland. Sie war nicht nur auf Personen- sondern auch auf Güterverkehr ausgerichtet.
Kontakt: Museum für Energiegeschichte(n) der Avacon AG Humboldtstraße 32 30169 Hannover Tel. 0511 - 916-1878
museum@avacon.de
www.energiegeschichte.de
Industrialisierung in Hannover-Linden Die ersten Industriebetriebe entwickelten sich in den Vororten Hannovers und hier speziell in dem nahegelegenen Dorf Linden. Neben Spinnereien und Webereien waren dies zunächst Gewinnungsbetriebe, mit deren Auf- und Ausbau sich vor allem Johann Egestorff (1772-1834) hervorgetan hatte. Der "Kalkjohann" schuf damit das wirtschaftliche Fundament, auf dem sein Sohn Georg Egestorff (1802-1868) schon 1835 eine Eisengießerei und Maschinenfabrik gründen konnte. Daraus ging 1872 die Hannoversche Maschinenbau-Actien-Gesellschaft hervor. Unter dem Telegramm-Kürzel HANOMAG wurde das Unternehmen mit dem Bau von Lokomotiven (1846-1931), Lastwagen (1905-1974), Landmaschinen (1912-1971), Baumaschinen (seit 1919 bis heute) und Personenwagen (1924-1951) weltbekannt. Die Firma war zeitweise der zweitgrößte Lokomotiv-Produzent Europas und fertigte mit dem so genannten "Kommissbrot" den ersten serienmäßigen deutschen Kleinwagen, der während der 1920er Jahre bei der Hanomag am Fließband gebaut wurde. Mit zeitweise mehr als 10.000 Beschäftigten prägte die HANOMAG die industrielle Entwicklung der Region Hannover nachhaltig. Die Hanomag-Interessengemeinschaft für historische Fahrzeuge e.V. (kurz: Hanomag IG) dokumentiert seit 1984 die Geschichte des deutschen Maschinen- und Fahrzeugbaus am Beispiel der HANOMAG. Sie ist ehrenamtlich tätig, fördert den Informationsaustausch und kümmert sich um die Erhaltung und Pflege vorhandener Oldtimer, spätere museale Präsentation nicht ausgeschlossen.
Die Hanomag IG ist zur Unterstützung interessierter Wettbewerbsgruppen gerne bereit, Ansprechpartner finden sich auf der Homepage der Hanomag IG unter:
www.hanomag-museum.de
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Hann. Münden
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hann-muenden.net Auf dieser Webseite werden Menschen vorgestellt, deren Biografien regionale Bezüge zu Hann. Münden aufweisen.
www.hann-muenden.net
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Lenthe
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Entdeckung des dynamoelektrischen Prinzips Werner von Siemens konstruiert 1847 den Zeigertelegraphen. Das Unternehmen "Siemens und Halske" baut in Deutschland und Europa erste Ferntelegraphenlinien. Mit der Erfindung des Doppel-T-Ankers 1856 lassen sich beim Telegraphieren erstmals durch Kurbelbewegung höhere Stromimpulse selbst erzeugen. 1866 entdeckt Werner von Siemens das dynamoelektrische Prinzip (die erste Dynamomaschine ist ein umgebauter Doppel-T-Anker) und schafft damit die Voraussetzungen für die Elektrifizierung. Der elektrische Leitwert ist nach Siemens benannt.
Kontakt: Museum für Energiegeschichte(n) der Avacon AG Humboldtstraße 32 30169 Hannover Tel. 0511 - 916-1878
museum@avacon.de
www.energiegeschichte.de
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Foto: Museum für Energiegeschichte(n)
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Lohne
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Stadt der Spezialindustrien Bereits im 19. Jahrhundert galt die Stadt Lohne als bedeutender Industriestandort, seit 1950 trägt sie die Bezeichnung "Stadt der Spezialindustrien". Die Industrialisierung begann in Lohne mit der Produktion von Schreibfedern. 1840 wurden in vier Fabriken mit ca. 80 Arbeitern Schreibfedern in Massenproduktion hergestellt. Als 1850 gestanzte Stahlfedern aus England den Markt eroberten, wurde die Produktion in Lohne rückläufig und kam um 1900 endgültig zum Erliegen. Doch es gab weitere Gewerbe und Industrien: 1845 nahm die Firma Gebr. Kreymborg & Clodius die Zigarrenherstellung auf, aus der sich schon bald mit 300 Beschäftigten die größte Tabakfabrik im Herzogtum Oldenburg entwickelte. Korken wurden in Lohne seit 1842 auf Initiative der Unternehmen Krogmann und Bramlage hergestellt. 1897 war Lohne Hauptsitz der deutschen Korkenindustrie. Nach 1945 nahmen eine Reihe von Korkunternehmern die Kunststoffverarbeitung in die Produktion auf und bereiteten damit den Weg für die in der heutigen Zeit vorherrschende Kunststoffindustrie. Die noch heute bestehende Pinsel- und Bürstenproduktion geht auf eine Firmengründung aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Auch der Maschinenbau gewann seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch die Mechanisierung der Landwirtschaft und die Gründung der Lohner Spezialindustrien an Bedeutung. Das Industrie Museum Lohne geht dieser industriegeschichtlichen Entwicklung nach, dokumentiert und erforscht sie und stellt branchenbezogene Ausstellungen zusammen. Außerdem werden in einer Spurensuche die Themen Mensch und Arbeit, Energie und die Frage nach der Notwendigkeit der Entwicklung der Logistik behandelt.
Kontakt: Industrie Museum Lohne e.V. Küstermeyerstraße 20, 49393 Lohne Frau Hagemeier Telefon 04442-730380
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Lüneburg
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Museumsführer für Kinder Niedersachsen und Bremen s. Braunschweig
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Frühe zentrale Wasserversorgung Bereits 1386 verleiht der Herzog von Braunschweig und Lüneburg der Stadt Lüneburg das Recht zur Nutzung des Quellwassers aus dem Schierbrunnen. Seit Ende des 14. Jahrhunderts gibt es in der ehemaligen Salz- und Hansestadt Lüneburg eine zentrale Wasserversorgung. Im Jahr 1733 werden zahlreiche Patrizierhäuser und Freibrunnen mit Wasser versorgt. Holzrohre dienen als Wasserleitung. Heute gehört das Trinkwasser aus dieser Region im bundesdeutschen Vergleich zu den besten.
Kontakt: Museum für Energiegeschichte(n) der Avacon AG Humboldtstraße 32 30169 Hannover Tel. 0511 - 916-1878
museum@avacon.de
www.energiegeschichte.de
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Das Brunnenhaus der Saline [Foto: Salzmuseum]
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Das weiße Gold Das Salzmuseum Lüneburg veranschaulicht die Entwicklung des ältesten und einstmals größten Industriebetriebs Mitteleuropas von der mittelalterlichen Saline mit ihren 54 Siedehütten bis zur Betriebsschließung 1980. Das Museum informiert über Arbeitsweise und Arbeitstechniken in einer Saline sowie den umfangreichen Salzhandel und die Beschaffenheit des Salzes. Technische Konstruktionen wie die ersten Fördermöglichkeiten durch "Sodrute" und "Öseammer" werden ebenso anschaulich dargestellt wie das "Sonnische Pumpengestänge", das die Wasserkraft des Flusses Ilmenau zum Emporpumpen der Sole (1779) nutzte. Das Museum bietet Führungen für Schulklassen gegen Entgeld und nach Absprache an.
Kontakt: Frau Rudloff Deutsches Salzmuseum Sülfmeisterstraße 1, 21335 Lüneburg
salzmuseum@aol.com
www.salzmuseum.de
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Nordsteimke
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Heinrich-Büssing-Geburtshaus Das Geburtshaus von Heinrich Büssing ist dem Pionier des Nutzkraftwagen-Baus gewidmet. Das Museum veranschaulicht den Lebensweg Büssings (1843-1929) vom Handwerker zum Industriellen. Eine vollständig eingerichtete Schmiede erinnert an Büssings Lehrzeit in der Werkstatt seines Vaters. Wander- und Collegbücher weisen auf seine Wanderjahre und das anschließende Studium am Braunschweiger Collegium Carolinum hin. Die unternehmerische Tätigkeit Büssings als Gründer der "Eisenbahnsignal-Bauanstalt Max Jüdel & Co." wird durch Zeichnungen von Signalen und Weichen, Patente und Fotografien dargestellt. Ein weiterer Bereich der Ausstellung ist der Gründung der "Heinrich Büssing Spezialfabrik für Motorwagen und Motoromnibusse" in Braunschweig gewidmet. Konstruktionszeichnungen, Automodelle und Patente erinnern an die weltweit bedeutende Firma. Bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde die Firma durch Mitglieder der Familie Büssing geleitet. Danach wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, deren Aktienmehrheit von der MAN übernommen wurde.
Kontakt: Heinrich-Büssing-Geburtshaus Hehlingerstraße 12, 38446 Wolfsburg (Nordstemke) Telefon 05363-4172
www.nordsteimke.de/buessing.htm
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Osnabrück
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Technisch-ökologischer Lernort "Nackte Mühle" Im Jahr 1235 begann das Kloster Gertrudenberg am Ufer der Nette mit dem Bau einer Getreidemühle. Ihren eigenwilligen Namen "nakede Mühle" erhielt sie wohl, weil sie weder von Gebäuden noch von Bäumen umgeben war. Hier wurde im Laufe der Jahrhunderte Korn gemahlen, Hafer gequetscht, Öl gepresst, Flachs gebrochen, Tabak zerkleinert und Holz gesägt.
Heute treibt noch immer die Francis-Schachtturbine von 1938 über eine mehrachsige Transmission das historische Sägegatter an. Das mittelschlächtige Mühlrad wird seit dem Frühjahr 2008 zur CO² neutralen Stromerzeugung genutzt.
Am technisch-ökologischen Lernort "Nackte Mühle" werden Zielgruppen spezifische, erlebnisorientierte Veranstaltungen rund um Natur und Mühlentechnik angeboten.
Kontakt: Technisch-ökologischer Lernort "Nackte Mühle" Verein für Jugendhilfe e.V. Bramscher Straße 67, 49088 Osnabrück Telefon: 0541-6001848-40 Telefax: 0541-6001848-99
lernort-nackte-muehle@vfjh.org
www.vfjh.org
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Museumsführer für Kinder Niedersachsen und Bremen s. Braunschweig
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Osterode/Harz
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Spannende Themenvorschläge zum Landkreis Osterode/Harz: Welche Quellen des Kreisarchivs Osterode am Harz bieten sich als Thema für einen Beitrag im Niedersachsen an?
Der Schwerpunkt der Überlieferung der Archivalien des Kreisarchivs beginnt mit dem Jahr 1885, dem Jahr der Bildung der Landkreise. Von Interesse für die Erforschung könnte z. B. die Gewerbegeschichte sein. Hier gibt es Schriftgut zur "Überwachung von Dampfkesseln", "Einrichtung von Schlachtereianlagen", "Überwachung verschiedener Betriebe wie z. B. Ziegeleien, Gasanlagen, Gipsöfen etc.", "Baugenehmigungen für gewerbliche Betriebe" oder die "Erteilung von Genehmigungen für den Betrieb von Gast- und Schankwirtschaften".
Spannend könnte auch eine Beschäftigung mit dem Kreisstraßen- und Wegebau bzw. den Eisenbahnen sein. Schriftgut ist beispielsweise erwachsen zu Themen wie "Baumpflanzung an Landstraßen", "Landstraßenbau, Kosten und Beihilfen", "Heranziehung gewerblicher Betriebe zu den Unterhaltungskosten", "Nebennutzung durch Obstverkauf an Landstraßen", "Landstraßenbau und Unterhaltung (Ausbau, Reparaturen, Verlegungen), "Eisenbahn-Angelegenheiten", "Bahnbau Bleicherode-Herzberg".
Für den Eisenbahnfreund ist sicherlich eine Erforschung des Bestands der Kreisverkehrsbetriebe, die bis 1967 eine Schmalspurbahn von Osterode nach Kreiensen betreiben, von besonderem Reiz. Doch wer weiß, vielleicht lassen sich beim Stöbern in den Findbüchern des Kreisarchivs auch ganz andere lohnenswerte Forschungsthemen zu regionalen Ereignissen und Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft entdecken.... Landkreis Osterode am Harz
Ansprechpartnerin: Dagmar Frühling-Eder Kreisarchiv Herzberger Str. 5, 37520 Osterode am Harz Tel.: 05522 - 960-190
www.landkreis-osterode.de
Wer den Schwerpunkt mehr auf die regionalen Besonderheiten im Landkreis Osterode am Harz legen möchte, könnte sich z. B. mit einem der folgenden Themenkreise eingehender befassen:
zum Thema: Kloster Walkenried Ansprechpartnerin: Elga Ziechmann Landkreis Osterode am Harz Tel.: 0 55 22 - 960-676
www.kloster-walkenried.de
zum Thema: Welfenschloss in Herzberg Ansprechpartnerin: Frau Martini Schloßmuseum Schloß 4 37412 Herzberg Tel.: 0 55 21 - 47 99
zum Thema: Bergbau in Bad Grund Ansprechpartner Bad Grund – Bergbaumuseum "Schachtanlage Knesebeck" Knesebeck 1 Tel.: 0 53 27 - 8 29 80 13
zum Thema: Bergbau in Bad Lauterberg Bad Lauterberg > Königshütte und Bad Lauterberg > Scholmzeche/Aufrichtigkeit
zum Thema: Höhlenforschung und Leben in der Steinzeit im Landkreis Osterode am Harz Ansprechpartner: Landkreis Osterode am Harz Dr. Stefan Findt Tel.: 0 55 22 - 960-652
zum Thema: Aufnahme der Stadt Bad Sachsa und der Gemeinde Tettenborn in den Landkreis Osterode am Harz als Folge der innerdeutschen Grenzziehung und Leben im Zonenrandgebiet Landkreis Osterode am Harz Ansprechpartnerin: Frau Frühling-Eder Tel.: 0 55 22 - 960-190
Kontakte zu den Stadtarchiven im Landkreis Osterode am Harz können vermittelt werden
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Rosengarten/Ehestorf
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Winsener Elbmarsch und Lüneburger Heide Mechanisierung der Landwirtschaft Das Freilichtmuseum am Kiekeberg dokumentiert die Geschichte des ländlichen Raumes von Winsener Elbmarsch und nördlicher Lüneburger Heide. Die Ausstellung informiert über Landwirtschaftsgeschichte, Hauskunde und die Geschichte der Landtechnik. In einer "Landtechnischen Sammlung" wird die Entwicklung der Geräte von den ersten Landmaschinen des 19. Jahrhunderts bis zur Vollmechanisierung der Landwirtschaft in den 70er Jahre des 20. Jahrhunderts dargestellt.
Kontakt: Freilichtmuseum am Kiekeberg Dr. Jochen Meiners Am Kiekeberg 1, 21224 Rosengarten Ehestorf Telefon: 040-79017612
meiners@kiekeberg-museum.de
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Foto: Freilichtmuseum am Kiekeberg
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St. Andreasberg
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Zahnradbahn St. Andreasberg Am 19. Juli 1913 wurde in St. Andreasberg eine Zahnradbahn eingeweiht, die die Stadt mit dem 3 km entfernten Bahnhof der Eisenbahnstrecke Bad Lautenberg - Scharzfeld verband. Die Zahnradbahn verfügte über zwei dreiachsige Zahnradlokomotiven (Leistung: 320 PS), zwei zweiachsigen Personenwagen mit Bremszahnrad sowie einem Güterwagen. Die Lokomotiven waren bis zur Stilllegung im Jahr 1959 in Betrieb. Über ein Modell verfügt die Modell-Eisenbahner-Gruppe in St. Andreasberg.
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Springe
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Erfindung der Glühlampe Heinrich Göbel erfindet im Jahr 1854 die Glühlampe (Kohlefadenlampe). Im Gegensatz zu Thomas Alva Edison, der 25 Jahre später ein komplettes Versorgungssystem zur Verfügung stellte und mit seiner Erfindung Weltruhm erlangt, stehen Göbel zum Betrieb seiner Glühlampe nur Batterien als Energiequelle zur Verfügung. Seine Erfindung kann sich daher noch nicht durchsetzen. In einem Patentrechtsstreit wird Heinrich Göbels Glühlampe als das frühere Beleuchtungsmittel anerkannt.
Kontakt: Museum für Energiegeschichte(n) der Avacon AG Humboldtstraße 32, 30169 Hannover Tel. 0511-916-1878
museum@avacon.de
www.energiegeschichte.de
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300 Jahre Wasserleitung in Springe Seit Beginn des 18. Jahrhunderts lässt sich in den jahrgangsweise geführten Kämmerei- und Baurechnungen der Stadt eine aus durchbohrten Baumstämmen bestehende Wasserleitung nachweisen. Sie führt von einem Stauteich zu den beiden Brauhäusern und zu öffentlichen Laufbrunnen. Vor allem sind interessante Unterlagen vorhanden über die ersten, sehr umstrittenen Hausanschlüsse, über Wassermangel Mitte des 19. Jahrhunderts, den Einbau der ersten Wasserhähne an den Brunnen sowie vergebliche Bohrversuche nach Wasser. Seit 1902 gibt es eine moderne Wasserleitung von den gefassten Sambkequellen in jedes Haus. Zur Versorgung der schnell wachsenden Bevölkerung wurde 1930 auch die Hallerquelle einbezogen und später Hochbehälter gebaut. Die entsprechenden Akten liegen im Stadtarchiv und können nach vorheriger rechtzeitiger Absprache eingesehen werden.
Kontakt: Andreas Lilge Stadtarchiv Springe Auf dem Burghof 1, 31832 Springe Telefon: 05041-73-203
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Steinkrug
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Tiddische
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Uslar-Volprichausen
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Salzbergbau in Südniedersachsen Das Kali-Bergbaumuseum gibt einen Einblick in den Stein- und Kalisalzbergbau Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts im südlichen Niedersachsen. Schwerpunkte der Darstellung sind die Geologie und Mineralogie, die Arbeitswelt des Bergmanns untertage, die bergmännische Tradition, Arbeitsgeräte und Maschinen, Förderung und Verarbeitung der Rohsalze. Das Museum verfügt über einen Bestand an Archiven, Plänen und Fotos südniedersächsischer Salzbergwerke sowie an Literatur und Fachzeitschriften über den historischen und modernen Salzbergbau.
Kontakt: Detlev Herbst Kali-Bergbaumuseum Wahlbergstraße 1, 37170 Uslar-Volprichausen Telefon: 05573-541
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Wangerland
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Ziallerns ...
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Wolfsburg
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"Kumpel Käfer" – "Generation Golf" Das AutoMuseum Volkswagen widmet sich der Technikgeschichte der Marke Volkswagen. Das Museum zeigt, wie Volkswagen über mehr als sechs Jahrzehnte weltweit die Massenmotorisierung geprägt hat. Auf einer 5000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche sind 130 Fahrzeuge und eine Fülle anschaulicher Details aus Produktion, Forschung und Werbung der Marke Volkswagen dargestellt. Der Käfer steht als Ur-Vater aller Volkswagen am Beginn der technikhistorischen Sammlung. Die Entwicklung zu einem weltweiten High-Tech-Unternehmen und der Ausblick auf zukunftsweisende Konzepte wie energiesparende Antriebssysteme und ressourcenschonendes Recycling sind in der Ausstellung ebenfalls thematisiert.
Kontakt: Dr. Bernd Wiersch AutoMuseum Volkswagen Dieselstraße 35 38446 Wolfsburg Telefon: 05361-52071
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Foto: AutoMuseum
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Ziallerns
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