Heinrich Göbel

DER PROZESS







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Edison
1848 versuchte Heinrich Göbel, der am 20.April 1818 in Springe bei Hannover geboren wurde, in Amerika sein Glück als Erfinder. 
Er wanderte 1848 nach New York in Amerika aus. 
Dort eröffnete er ein kleines optisches Geschäft, worin er versuchte eine Glühbirne herzustellen, was er auch in Deutschland mehrmals vergeblich versucht hatte.  Es gelang ihm die erste nützliche Glühlampe herzustellen. Leider hatte er sich seine Erfindung weder patentieren lassen noch versucht, sie weiter auszunutzen. 
Er war nicht der einzige, der sich mit der „Glühlampe" befasste. Der Erfinder Edison konstruierte seine Glühlampe 1879. Er erfand sie 25 Jahre später als Heinrich Göbel und hatte dadurch die Möglichkeiten, sie anders zu entwickeln. Dass Heinrich Göbels Erfindung - anders als bei Edison 25 Jahre später - keinen reißenden Absatz fand und wieder in Vergessenheit geriet, lag nicht zuletzt daran, dass er zum Betrieb der Lampen nur Batteriestrom zur Verfügung hatte, denn der Generator wurde erst 10 Jahre später erfunden.
Im Mai 1885 eröffnete die EDISON ELECTRIC LIGHT COMP. die bis 1894 währende Prozessreihe gegen konkurrierende Hersteller von Glühlampen wegen Patentverletzung. Die jeweils nur kurzen Verfahren endeten mit der vom Kläger beantragten richterlichen Verfügung und zwangen die Beklagten zur Einstellung der Lampenherstellung.
Im Jahre 1893  gelang es Göbel im Prozess gegen die BEACON VACUUM PUMP AND ELECTRIC COMP. den Nachweis seiner Erfindung durch Vorlage einiger seiner Glühlampen aus dem Jahre 1854 glaubhaft zu erbringen. Göbel rekonstruierte vor gerichtlich bestellten Sachverständigen seine seinerzeitigen Werkzeuge und mit diesen seine Lampen von 1859.
Am 23.Januar 1893 kommt es im Prozess gegen die BEACON VACUUM PUMP AND ELECTRIC COMPANY zu einer Sensation, die sich schnell in der internationalen Fachwelt verbreitet, als die Beklagte mit der GOEBEL DEFENSE (Göbel-Verteidigungsstrategie) anhand von über 30 eidesstattlichen Erklärungen den Nachweis der GOEBELSCHEN ERFINDUNG von 1854 führt.
Zwei weitere beklagte Gesellschaften legen insgesamt über 100 solcher Beweise sowie alte Goebel-Glühlampen vor. Göbel rekonstruierte vor gerichtlich bestellten Sachverständigen seine seinerzeitigen Werkzeuge und mit diesen seine Lampen von 1859.
nach: avacon, Museum für Energiegeschichte(n) /Die Erfindung der Glühlampe, Sammelblatt Nr.6;
Ein deutsches Erfinderschicksal von Dr. Walter Greskey