Übersicht
Züchner und Seesen
Die Auswirkungen auf die Stadt Seesen

Nachdem es sich herausgestellte hatte,dass die Dose für die Konservierung gut geeignet war, entwickelte sich in Seesen eine Konservenindustrie zunächst unter Heinrich Sieburg. Unter der Marke "Sonne" wurden vor allem Früchte aus dem Harzvorland verarbeitet. Da die Konservenindustrie von den Ernteterminen abhängt, ist sie eine Saisonindustrie (entsprechend saisonbedingt auch die Nachfrage an Dosen). Die Arbeit in den Konservenfabriken begann mit der Spargel- und Spinaternte. Es folgten Stachelbeeren, Erdbeeren, Erbsen, Bohnen und Gurken. Den Abschluß bildeten im Herbst Sellerie und Kohl. Die Fabriken breiteten sich in Seesen aus. (Rot: Züchner Verpackungen; gelb:Schmalbach Verpackungen, braun: "Sonnenwerke"

Mit der Industrie wuchs auch die Einwohnerzahl in Seesen. Für neue Arbeitskräfte baute Züchner das "Züchnerdorf"; die Sonnenwerke stellten zunächst für die Saisonarbeiter (aus dem Eichsfeld) Baracken, später Wohnblocks zur Verfügung. Genaue Zahlen über die Beschäftigten in den Werken sind leider nicht zu bekommen. Züchner Verpackungen mit seinen verschiedenen Gesellschaften beschäftigt heute ca. 380 Mitarbeiter in Produktion und Verwaltung. Die Mitarbeiter wohnen zumeist in Seesen und Umgebung.

Live - Blick auf Seesen vom Schildberg aus. (web-camera)

-Seesen am Harz:roter Pfeil: Züchner Verpackungen; gelber Pfeil: Schmalbach Verpackungen; brauner Pfeil: Sonnen-Bassermann

Fabrikgelände Züchner vom Hasseberg aus gesehen - Mai 2002

Züchner um 1935
Züchner um 1950