Hoykenkamp
Entwicklungsstätte des deutschen Hubschrauber
1937 wurde die stillgelegte Margarinenfabrik in Hoykenkamp umgebaut. Neue Gebäude, auch eine Flugzeughalle, entstanden.
Die neue Firma Achgelis, Focke und Co. GmbH sollte hier den
ersten
deutschen Hubschrauber entwickeln.
Die Einwohner in Hoykenkamp gewöhnten sich an seltsame Flugobjekte, die für kurze Zeit am Himmel erschienen.
Hoykenkamp erhielt auch einen Bahnhof, damit die Fachkräfte aus Bremen zur Arbeit erscheinen konnten.
Das Werk war für die Kriegsführung sehr wichtig. Deshalb wurde Hoykenkamp am 28./29.6.1942 von den englischen Bombern angegriffen. Viele Gebäude brannten aus, Hubschrauber wurden zerstört.
Danach wurde alles wieder aufgebaut. Das Werk hatte aber andere Aufgaben übernommen.
Allerdings wurde noch ein Tragschrauber, ein Hubschrauber, der nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert, entwickelt und gebaut, die Bachstelze.
Alle Entwicklungs- und Bauarbeiten wurden in Hoykenkamp durchgeführt.
Während des Krieges lebten in Hoykenkamp viele deutsche und ausländische Fachkräfte bzw. verschleppte ausländische Arbeiter.
Auf dem Sportplatz entstehen z. B. ein Barackenlager für Russische Arbeitskräfte, die im Rüstungswerk arbeiten müssen.
Konstrukteure in Hoykenkamp!