Rechenmaschine



Wilhelm Schickard (1592 -1635), ein deutscher Astronom und Mathematiker baute die erste Rechenmaschine, die Multiplizieren und Dividieren konnte. Blaise Pascal (1623 1662), ein französischer Mathematiker und Philosoph baute eine Rechenmaschine zum Addieren und Subtrahieren.

Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 1716) konstruierte ohne Kenntnis von den Arbeiten seiner Vorgänger eine Rechenmaschine, die alle vier Grundrechenarten können sollte.

Leibniz für Kinder Leibniz' Rechenmaschine ist im weitesten Sinn ein Vorgängermodell unserer heutigen Taschenrechner. Sie sieht aus wie eine Werkbank mit einer Kurbel und vielen Zahnrädern. Auch funktioniert sie weder mit einem Chip, einem Akku oder mit Elektrizität. Es muss alles auf mechanische Weise in Gang gesetzt werden. Deshalb ist an der Rechenmaschine auch eine Kurbel angebracht, durch die man das Räderwerk mit den vielen kleinen Zahnrädern bewegen kann.


Quelle: Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek -
Niedersächsische Landesbibliothek Hannover


icon  Funktionsweise der Rechenmaschine
icon  Erfindungen nebenbei


Die Mathematik spielte in Leibniz' Denken eine große Rolle. Es ist deshalb nicht überraschend, dass er eine Rechenmaschine schuf. Leibniz berichtete darüber:

"Es ist unwürdig, die Zeit von hervorragenden Leuten mit knechtischen
Rechenarbeiten zu verschwenden, weil mit dem Einsatz einer Maschine auch der Einfältigste die Ergebnisse sicher hinschreiben kann."